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Eine gute Idee?

Ich hatte ja schon über die ersten Erfolge berichtet, die beim Bau des eigenen Rugby Feldes glücklicherweise zu verbuchen waren. Jetzt hatte ich ein paar Tage Urlaub und habe über einen weiteren wichtigen Punkt nachdenken können.

Er ist noch in der Konzeptionsphase, aber es ist mir relativ wichtig, bereits jetzt alles durch zu planen, damit ich die Zeit im Frühling effektiv nutzen kann, um mich an die Umsetzung zu machen. Ansonsten wird es nichts mit den Spielen im nächsten Sommer.

Die Linienmarkierung und das Aufbewahrungshäuschen auf dem Platz stehen ja schon. Ein weiterer Punkt ist das Spielerhäuschen. Natürlich könnte man auch einfach eine Linie dafür einzeichnen und eine Bank hinstellen, wie es oft beim American Football üblich ist, aber ich finde es auf die Dauer doch echt zu kalt.

Terrassenüberdachung als Spielerverschlag

Natürlich ist so ein Spielerverschlag auf dem Feld kein absolutes Muss, aber ich finde es nicht nur persönlich wichtig, sondern es macht auch deutlich mehr her als eine umfunktionierte Mülltonnenbox und ein paar Linien auf dem Rasen.

Jetzt folgende Idee. So ein richtiger Spielerunterstand kostet locker mal ab sechstausend Euro aufwärts, und das ist noch für die eher armseligen Versionen. Die Bundesliga- oder Weltmeisterschaftsversionen kosten deutliche fünfstellige Beträge.

Also muss auch hier wieder eine einfache aber gute Lösung her. Warum nicht eine Terrassenüberdachung bauen? Diese ist Massenware, relativ einfach zu bauen, da für den halbwegs fähigen Heimwerker gedacht und natürlich stabil und wetterfest.

Ich bin ziemlich begeistert davon, wie man eigentlich mit sehr einfachen Mitteln tolle Sachen bauen kann. An mir ist wohl ein Ingenieur verloren gegangen.

Etwas schwieriger war dann schon die Frage nach dem Material. Grundsätzlich kommen Terrassenüberdachungen aus Holz, Stahl, Glas oder Aluminium in Frage. Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile.

Holz

Der große Vorteil am Holz ist, dass es am einfachsten handwerklich umzusetzen ist. Das ist aber eigentlich auch schon alles. Man kann leider nicht durchgucken, und schön sieht auf einem Sportplatz überhaupt nicht aus.

Stahl

Stahl sieht natürlich nicht nur gut aus, sondern ist auch sehr robust. Allerdings traue ich es uns nicht wirklich zu, das richtig aufzubauen, zumal bei falscher Montage die Rostgefahr stark steigt.

Glas

Glas ist als einziges durchsichtbar. Leider ist weder der Aufbau ganz einfach noch ist die Robustheit so gut wie zum Beispiel beim Stahl.

Aluminium

Eigentlich war Aluminium mein Favorit. Allerdings ist es wirklich sehr teuer und nicht durchsichtbar. Ich habe mich nach langem abwägen dazu entschlossen, Glas zu nehmen.

Den Ausschlag gegeben hat schlichtweg, dass man da durch gucken kann. Es gibt ja nicht wie beim Profisport Kameras, so dass bei einem anderen Material keiner der Zuschauer etwas sehen könnte, und dafür ist es ja viel zu interessant, den Spielern und Trainern zuzugucken, wie sie sich besprechen, streiten, etc.!

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