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Laufende Arbeiten am Feld

Etwas, das mich nicht ganz so sehr begeistert ist der Ausblick auf die Wartungsarbeiten, die auf mich zukommen werden, wenn das Feld erstmal steht. Auch wenn ich natürlich als Jugendlicher auch immer meine Witze über die Sportwarte und Hausmeister gemacht habe, dass diese nur den ganzen Tag herumsitzen, so weiß ich doch, wie viel es selbst bei simplen Anlagen zu tun gibt.

Es ist eine Sache, jetzt viel Zeit und Energie in das Projekt zu stecken, die Begeisterung ist immer noch groß und es hat ja auch etwas „heroisches“. Das permanent Müllsammeln und Unkraut jäten ist dagegen schon nicht mehr so spannend.

Vor allen Dingen wollte ich mir natürlich mit dem Projekt keinen unbezahlten Nebenjob anlachen! Daher belastet mich das momentan schon ein bisschen.

Am schlimmsten wird wahrscheinlich der Rasen sein. Er muss nicht nur vor jedem Spiel von Müll befreit werden, auch will das Unkraut regelmäßig entfernt werden und kaputte Stellen ausgeglichen werden. Ich habe davon gar keine Ahnung, aber so schwer kann es nicht sein.

Dazu kommt das Rasenmähen. Am liebsten wäre mir für den Rasen natürlich ein solcher Rasenmäherroboter, da ich mir sicher bin, dass sich die Arbeit auf die Dauer läppern würde und ich Rasenmähen einfach nur hasse, aber ohne einen fahrbaren Rasenmäher wird es wahrscheinlich schlichtweg nicht gehen.

Meine größere Sorge gilt aber der Linienmarkierung. Auch wenn wir jetzt ein halbwegs professionelles System haben, habe ich keine Lust, die regelmäßig nach zu ziehen.

Die verschiedenen Bauten, die schon stehen bzw. noch in Planung sind müssen natürlich auch in Schuss gehalten werden und sauber gemacht werden. Und etwaige Tribünen, Anzeigetafeln, Umkleiden, etc. sind da alle noch nicht mit drin.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich da noch einiges vergessen habe, was Hausmeister und Sportwarte jeden Tag leisten, ohne dass es jemand mitbekommt!

Ich glaube, dass ich an der Wartung noch einiges feilen muss. Wahrscheinlich ist es am besten, ich ziehe jetzt erstmal das Projekt selber durch und demotiviere mich nicht mit der Aussicht auf repetitive Arbeiten. Wenn ich dann ein paar Mal den Rasen gemäht habe, etc. kann ich es auch alles besser einschätzen und dann muss im Zweifelsfall jemand helfen, wenn es sich nicht automatisieren lässt …

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